Ostdeutsche Meisterschaft 2009 – FITA – Olympische Runde

Erst hui, dann pfui … so könnte man die beiden Durchgänge kurz zusammenfassen. Während ich mit den ersten 36 Pfeilen noch für mich gute 286 Ringe erzieheln konnte, bin ich nach der Pause total eingebrochen und habe selbst für mich miserable 238 Ringe nachgeschoben – es ging einfach gar nichts mehr. Ich kann es mir nur damit erklären, dass ich in den letzten Wochen so gut wie nicht trainiert habe.

Nach der Qualifikationsrunde lag ich auf Platz 4 ringgleich mit meinem Vereinskameraden, der aber ein paar Zehner mehr auf dem Konto hatte. In den dann folgenden Finals konnte ich mich zwar noch knapp mit 85:83 auf den 3. Platz verbessern, aber eine Glanzleistung war das auch nicht.

Und wie ich es bei der KM schon vermutet hatte, meine Frau hat mich nun überholt. Sie hat mit 535 Ringen einen neuen persönlichen Rekord bei einem Turnier für sich aufgestellt.

Ergebnisse

Ostdeutsche Meisterschaft 2008

Wow, das hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich bei einer ODM mal eine Medaillie ergattern würde. In der Vorrunde konnte ich mich mit 536 Ringen auf den 2. Platz schießen, den ich dann in den Finals erfolgreich verteidigen konnte. Das Wetter war, wie schon im letzten Jahr, nicht optimal – Windböhen und Schauer wechselten sich ab. Gerade der Wind hat mir doch etwas zu schaffen gemacht, aber das galt ja für alle Teilnehmer gleichermaßen. Zugegeben, das Teilnehmerfeld bei den Schützen war dieses Jahr nicht so „hochkarätig“ wie in den vergangenen Jahren, aber dennoch: Silber ist Silber 🙂

Ostdeutsche Meisterschaften

Nach einem guten Start (4. Platz nach dem ersten Durchgang), bin ich dann im zweiten Durchgang etwas eingebrochen und somit am Ende auf den 8. Platz abgerutscht. Ein kleiner Trost, ich konnte meine persönliche Bestleistung bei einem Turnier um 3 Ringe (auf 566) verbessern und somit auch meinen eigenen Vereinsrekord. Besonderes Highlight war die Begegnung mit Ali Ahmed Salem aus Katar im Viertelfinale, den man auch bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Leipzig wiedersehen wird. Unnötig zu erwähnen, dass ich gegen ihn im Viertelfinale ausgeschieden bin. Aber ich habe mich wacker geschlagen, denn nach der ersten Passe lag ich nur zwei Ringe hinter ihm (51:53 von 60), was sich nach der zweiten Passe dann aber dramatisch geändert hat. Am Ende landete ich nach den Finalrunden auf dem 7. Platz.

Ostdeutsche Meisterschaften

Mein Ziel war es, unter die ersten Zehn zu kommen (insgeheim natürlich unter die ersten Acht), was mir dann auch tatsächlich gelungen ist – ich wurde 8er in der Vorrunde und habe dabei noch meine persönliche Bestleitung, die ich gerade in der Landesmeiserschaft aufgestellt hatte, um zwei Ringe gesteigert (538 Ringe). So, damit musste ich nun in die Finals (1/4 Finale, ko-System) und mein Gegner war entsprechend der Regeln der Erstplatzierte aus der Vorrunde. Keine Chance dachte ich und ging auch mit dieser Einstellung in das Match. Das Motto lautete: nur nicht blamieren und wenigstens eine gute Figur dabei machen. Am Ende habe ich mit nur einem Ring Unterschied verloren (109:108) ! Man sollte also nie aufgeben, denn auch ein Profi kann ja mal patzen …

Ostdeutsche Meisterschaften

Ostdeutsche Meisterschaft (Hallenrunde, 2x 30 Pfeile): Nach einem für mich sehr guten Start (die ersten 8 Passen liegen auf Trainingsniveau), verlässt mich in der 9. Passe das Glück (Konzentration, Nervosität, Kraft ?) und ich setze einen Pfeil komplett neben die Zielscheibe – ein „M“ (aus dem Englischen für „miss“). Damit hatte ich keine Chance mehr unter die ersten 8 zu kommen. Im zweiten Durchgang konnte ich dieses unsichere Gefühl nicht mehr komplett abschütteln und traf für meine Verhältnisse nur noch relativ schlecht. Daher war ich umso überraschter, als ich mich am Ende mit meinen gerade mal 519 Ringen auf dem 9. Platz wieder fand (von insgesamt 34 Schützen in meiner Klasse). Noch überraschter war ich, als ich ein paar Tage später mein Bild im Sportteil der MAZ erblicke.