Das war ein Tag mit Licht und Schatten. Nach einem für mich sehr guten ersten Durchgang (277 Ringe und damit neue persönliche Bestleitung bei einem Turnier) folgte ein „M“ im zweiten Durchgang. Hier habe ich gemerkt, dass mir noch eine gewisse „Abgebrühtheit“ fehlt – was war passiert: mitten im Durchgang ist bei einem meiner Nachbarschützen (mit offensichtlich wenig bis keiner Turniererfahrung) die Pfeilauflage abgebrochen. Ich hatte dies mitbekommen und wollte ihm sagen, dass er sich wegen technischem Defekt melden muss, damit er die Pfeile nachschießen kann. Da ich zu diesem Zeitpunkt aber schon meinen Bogen gehoben hatte, wollte ich erst mal meinen Pfeil schießen – dummerweise mit dem gerade gedachten Gedanken im Kopf und somit nicht mehr ganz bei der Sache. Wie stark ich abgelenkt war, habe ich dann sofort erkannt, als ich meinen Pfeil auf der falschen Auflage habe einschlagen sehen 🙁
Es sind immer vier Spot-Streifen nebeneinander aufgehängt und ich habe auf die eines Mitstreiters gezielt – dumm gelaufen aber selber Schuld. Hier mal zur Ansicht für all diejenigen, die sich mit dem Bogensport nicht so gut auskennen, ein Foto aus dem laufenden Wettkampf, auf dem man gut erkennen kann, was mit den Spot-Streifen gemeint ist.
Dennoch hat es am Ende zum zweiten Platz in der Schützenklasse gereicht
und zu einer weiteren Urkunde an unserer Wand.
… und für ein Foto zusammen mit dem Sieger:
