Face2Face in Blankenfelde

Bereits zum 6. Mal fand in Blankenfelde das Face2Face Turnier am 1. Mai statt. Nachdem ich im letzten Jahr den zweiten Platz erreichen konnte, bin ich dieses Jahr bereits im Viertelfinale an unserem Altmeister Frank Faschko gescheitert – was aber keine Schande ist und ich konnte sogar ein Match gewinnen und lang am Ende nur 4 Ringe hinter ihm.

Landesmeisterschaft – Brandenburg

Vize-Meister in meiner Klasse bei der Landesmeisterschaft und Meister mit der Mannschaft – hört sich doch gut an. Aber wenn man genauer hinschaut, war es doch eher wieder mal nur ein durchschnittliches Ergebnis. War ich doch mit etwas mehr Erwartung in dieses Turnier gegangen, da ich noch am Trainingstag zuvor 283 Ringe geschossen hatte – aber Training ist Training und Turnier ist Turnier 🙂

Vereinsmeitserschaft

Und schon wieder ist ein halbes Jahr rum – und schon wieder ist Vereinsmeisterschaft. Die Urkunden wurde traditionsgemäß bei der Vereinsweihnachtsfeier ausgegeben – daher auch jetzt erst der Tagebucheintrag. Mit einem 9er Schnitt bin ich recht zufrieden, denn ich habe in letzter Zeit wenig trainiert. Unter’m Strich der 1. Platz in meiner Altersklasse !

 

Landesmeisterschaft – Brandenburg

So, diese Saison wäre damit geschafft. Kein rühmlicher Abschluss, aber immerhin drei Bronze-Medaillen – eine für die Landesmeisterschaft Brandenburg (links), eine für die Mannschaft (waren nicht vorrätig und werden nachgeliefert) und eine für das Finalschießen Berlin-Brandenburg (rechts). Einziges Highlight des Tages waren meine 103 Ringe beim 1/4 Finale.

Ergebnisse Landesverband Brandenburg
Gesamtliste Berlin-Brandenburg (inkl. Finals)

Ostdeutsche Meisterschaft 2009 – FITA – Olympische Runde

Erst hui, dann pfui … so könnte man die beiden Durchgänge kurz zusammenfassen. Während ich mit den ersten 36 Pfeilen noch für mich gute 286 Ringe erzieheln konnte, bin ich nach der Pause total eingebrochen und habe selbst für mich miserable 238 Ringe nachgeschoben – es ging einfach gar nichts mehr. Ich kann es mir nur damit erklären, dass ich in den letzten Wochen so gut wie nicht trainiert habe.

Nach der Qualifikationsrunde lag ich auf Platz 4 ringgleich mit meinem Vereinskameraden, der aber ein paar Zehner mehr auf dem Konto hatte. In den dann folgenden Finals konnte ich mich zwar noch knapp mit 85:83 auf den 3. Platz verbessern, aber eine Glanzleistung war das auch nicht.

Und wie ich es bei der KM schon vermutet hatte, meine Frau hat mich nun überholt. Sie hat mit 535 Ringen einen neuen persönlichen Rekord bei einem Turnier für sich aufgestellt.

Ergebnisse

Kreismeisterschaft FITA – Bogenkreis Süd

Erster Platz in der Altersklasse ! Auch auf die Gefahr hin, dass es langsam langweilig wird, aber ich war mit meinen 523 Ringen nicht wirklich zufrieden. Aber ich sollte wohl nicht so streng mit mir sein, immerhin hatte ich die letzten drei Wochen so gut wie nicht trainiert, also was soll man da erwarten … außerdem war es auch teilweise ganz schön windig (was aber zumindest einen anderen Teilnehmer nicht davon abgehalten hat 590 Ringe zu schießen – also auch wieder keine gute Ausrede).

Wenigstens meine Frau konnte ihre angestrebte Ringzahl von 500 erreichen und sogar mit 522 deutlich übertreffen. Damit liegt sie nur einen Ring hinter mir … sie wird mich wohl bald überholen 🙂

Ergebnisse

Vereinsmeisterschaft

Das Wetter war hervorragend – na gut, manchmal etwas Wind, aber es hielt sich in Grenzen – und für ausreichend Essen war gesorgt. Es lief zwar wieder etwas schlechter als im Training, aber ich konnte mit 543 Ringen den ersten Platz in der Altersklasse belegen. Das hätte zwar auch wieder locker zum Titel in der Schützenklasse gereicht – aber ich gönne unseren verbliebenen Schützen das Erfolgserlebnis in den Jahren zwischen meinem „Aufstieg“ in die Alterklasse und dem Nachrücken unserer Junioren 🙂

Blankenfelder Face-2-Face Turnier 2009

Es war das fünfte F2F Turnier in Blankenfelde. Aus meiner Sicht hat sich dieses (erstmals 2007 als Freiluftvariante ausgetragene) Turnier eindeutig etabliert (auch Blankenfelder 1. Mai Turnier genannt). Dieses mal war es erneut wieder nur vereinsintern, aber wer weiß, im nächsten Jahr ist es vielleicht schon ein offenes Turnier mit Preisgeld – so war es zumindest mal angedacht.

Aber egal, heute waren 32 Vereinsmitglieder angetreten, um sich im Wettstreit miteinander zu messen. Das Besondere an diesem Turnier liegt in der Idee des „Final-Schießens von Anfang an“. Es gibt zwar auch eine Qualifikationsrunde, aber bereits hier schießen jeweils 4 Schützen in einer Gruppe „Jeder-gegen-Jeden“ je 12 Pfeilen, so dass am Ende jeder 36 Pfeile geschossen hat. Gezählt wird aber nach jedem Match (also nach 12 Pfeilen) und man bekommt 2 Punkte für jeden Sieg. Die besten zwei aus jeder Gruppe kommen dann ins 1/8 Finale. Die Verteilung auf die Gruppen wird vorher ausgelost.

Eine besondere Würze bekommt das Ganze, weil z. B. auch Schüler mitmachen können und diese dann aber auch auf ihrer Altersklasse entsprechenden Entfernung und Auflagengröße schießen können. Ach so, ich sollte noch dazu sagen, dass bei diesem Turnier normalerweise alle auf 30 m / 80er Auflage schießen. Und man darf sich seiner Sache nicht zu sicher sein – gegen so einen Knirps mit einer 122er Auflage auf 18 m sieht man manchmal richtig alt aus.

Ich konnte jedenfalls in der Vorrunde zwei Matche gewinnen und habe eins verloren, so dass ich als zweiter meiner Gruppe weiter kam. Mit 104, 107 und 111 (in Summe also 322 Ringe) war ich auch sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass ich in letzter Zeit nicht so gut drauf war. Im folgenden 1/8 Finale konnte ich mich dann mit 4:0 erneut durchsetzten. Hier muss man nun dazu sagen, dass vom 1/8 Finale bis hin ins Finale ein „Best of Seven“ Modus geschossen wird. Das bedeutet, dass jede Passe (3 Pfeile) gewertet wird und es für jede gewonnene Passe eine Punkt gibt. Wer dann als erster 4 Punkte hat, hat gewonnen. Bei Ringgleichstand erfolgt sofort ein Stechen – und ich musste mehr als einmal ins Stechen. Man muss/kann also maximal 7 Passen schießen, bis ein Match entschieden ist.

Im 1/4 Finale angekommen dachte ich , hier wäre nun Endstation für mich, denn ich musste gegen einen unserer Bundesliga-Schützen antreten. Aber heute war ein guter Tag, ich war in Hochform und konnte auch dieses Match mit 4:1 für mich entscheiden.

So, da stand ich nun im Halbfinale und musste gegen meine eigene Frau antreten, die sich auch bis hierher hervorragend geschlagen hatte. Sie hatte sogar einen Compound Schützen im vorherigen 1/4 Finale ausgeschaltet, der als einziges Handikap die „Inner-Ten“ als 10 hatte. Das gleiche Schicksal traf auch schon unseren zweiten Compound Schützen, den sie im Achtelfinale auf die Bank geschickt hat – ab jetzt wird sie auch der „Compound Eliminator“ genannt 🙂

Aber zurück zum Halbfinale – es war klar, einer in der Familie würde im kleinen, und einer im großen Finale stehen. Damit war jedem von uns schon mal eine von den Trophäen sicher, die wir vor dem Turnier noch heimlich so bewundert hatten … eine davon hätte ich auch gerne“ dachte jeder von uns für sich, denn die sehen wirklich chick aus – aber bei dieser Konkurrenz … doch nun war es tatsächlich so weit gekommen. Ich hatte am Ende das Glück, auch die „Familien-Begegnung“ mit 4:0 zu gewinnen.

Also stand ich nun im Finale und durfte mich mit niemand Geringerem als Peter Sach (ehemaliger Deutscher Meister) auseinander setzen. Die Sache ging klar mit 4:0 an Peter, aber mit der sicheren Silber-Trophäe im Hinterkopf hat auch dieses Match Spaß gemacht.

Ergebnisse im Detail

Dallgower Frühjahrstunier 2009

Meine erste große FITA Runde seit 14 Jahren und meine zweite überhaupt. Ich bin zusammen mit meiner Frau dort hin gefahren, weil sie sich vorgenommen hatte ihren 1000er Stern (internationales FITA Abzeichen) zu schießen und ich mal sehen wollte, was bei mir so drin ist. Vor allem wollte ich sehen, ob meine Kraft und Kondition/Konzentration für 144 Wettkampfpfeile ausreicht. Da ich den 1000er Stern schon habe (eben vor 14 Jahren bei meinem ersten FITA Turnier errungen), hätte ich schon die 1100 für den nächst höheren Stern überwinden müssen. Aber obwohl die äußeren Umstände wie Wetter und Platz sehr gut waren (mal von etwas Wind abgesehen, den ich aber nicht verantwortlich machen kann), habe ich die 90 m Distanz ziemlich verhauen und konnte dies auf den kürzeren Distanzen (70, 50 und 30 m) nicht mehr wettmachen. Zumal, als es auf die 30 m ging, ich auch noch vergessen hatte mein Visier umzustellen und die erste Passe gleich vergeigt hatte. Am Ende habe ich es auf 1050 Ringe gebracht (1043 stehen nur im Wettkampfprotokoll, da ich mich verrechnet hatte und dies nachträglich nicht habe korrigieren lassen – ändert ja nichts). Damit wurde ich in meiner Klasse Zweiter. Das ist ja schon mal ein Anfang, denn die Freiluftsaison hat ja gerade erst angefangen.

Ich habe mir einen neuen Bogen gekauft …

Auf einem WIN&WIN Seminar am 30.10.2008 in Bad Blankenburg wurde das neue Mittelteil von WIN&WIN – der „TF APECS“ – vorgestellt und ich hatte die Möglichkeit sogar ein paar Pfeile damit zu schießen – es war Liebe auf den ersten Blick 🙂

Das Mittelteil ist matt-schwarz mit orangefarbenen Striefen (passend zu den Wurfarmen) und dazu die n-APECS Wurfarme in 68″/38#.

Wenn ich es jetzt noch schaffe, meine Leitung an die Möglichkeiten des Bogens anzupassen, kann ja nichts mehr schief gehen 🙂